Hospizbewegung Warburg e.V.
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§ 5

Mitgliedschaft

  1. Erwerb

    Aktives oder passives Mitglied des Vereins kann jede volljährige natürliche und jede juristische Person werden.
    Über den schriftlichen Aufnahmeantrag entscheidet der Vorstand. Mit der Aufnahme erkennt das Mitglied die Satzung des Vereins an.

    Zu Ehrenmitgliedern können nur solche Personen ernannt werden, die sich besondere Verdienste um den Verein erworben haben. Die Ernennung erfolgt durch Beschluss der Mitgliederversammlung.

  2. Beendigung

    Die Mitgliedschaft endet
    1. mit dem Tod des Mitglieds,
    2. durch freiwilligen Austritt,
    3. durch Streichung von der Mitgliederliste,
    4. durch Ausschluss aus dem Verein.

    1. Der freiwillige Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung an den Vorstand. Er ist nur zu Schluss eines Kalenderjahres unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von drei Monaten zulässig.
    2. Streichung: Ein Mitglied kann durch Vorstandsbeschluss von der Mitglieder- liste gestrichen werden, wenn es trotz zweimaliger Mahnung mit der Zahlung des Beitrages im Rückstand ist. Die erfolgte Streichung ist dem Mitglied mitzuteilen.
    3. Ausschluss: Ein Mitglied kann bei gröblichen Verstoß gegen die Vereins- interessen durch Vorstandsbeschluss aus dem Verein ausgeschlossen werden. Ein gröblicher Verstoß liegt insbesondere vor, wenn das Mitglied gegen den Zweck des Vereins zuwider handelt. Das bedeutet, ein Mitglied kann ausgeschlossen werden, wenn es den Vorstellungen über den Sinn und Zweck diese Vereins nicht entspricht und diesen zuwider handelt.

      Des weiteren kann ein Mitglied ausgeschlossen werden, wenn das Vertrauens- verhältnis zu den anderen Mitgliedern des Vereins gestört ist, so dass ein gedeihliches Zusammenleben und -wirken unter den Vorgaben des Vereins- zwecks nicht mehr erreichbar erscheint.

      Von der Beschlussfassung über den Ausschluss ist dem Mitglied innerhalb einer angemessenen Frist Gelegenheit zu geben, sich persönlich vor dem Vorstand oder schriftlich zu rechtfertigen. Der Beschluss über den Ausschluss ist mit Gründen zu versehen und dem Mitglied bekanntzugeben. Gegen den Ausschließungsbeschluss des Vorstandes steht dem Mitglied das Recht der Berufung an die Mitgliederversammlung zu. Sie entscheidet über den Ausschluss mit einfacher Mehrheit. Die Berufung muss innerhalb einer Frist von einem Monat nach Zugang des Ausschließungsbeschlusses beim Vorstand eingelegt werden. Ist die Berufung rechtzeitig eingelegt, so hat der Vorstand innerhalb von sechs Monaten die Mitgliederversammlung zur Entscheidung über die Berufung einzuberufen.

      Geschieht das nicht, gilt der Ausschließungsbeschluss als nicht erlassen. Macht das Mitglied von dem Recht auf Berufung gegen den Ausschließungs- beschluss keinen Gebrauch oder versäumt es die Berufungsfrist, so unterwirft es sich damit dem Ausschließungsbeschluss.

      Der Rechtsweg zu den ordentlichen Gerichten wird nicht ausgeschlossen. Während des Ausschlussverfahrens (ab Vorstandsbeschluss) ruhen die Mitgliedsrechte des/r Betroffenen.

      Mit dem Ausscheiden aus dem Verein erlöschen alle Ansprüche dem Verein gegenüber.