Hospizbewegung Warburg e.V.
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Im Verein arbeiten z.Zt. 27 ehrenamtliche Hospizhelfer/innen.

(v.l. n. re. Gertrud Bodemann, Hildegard Hentrich, Elisabeth Wilmes, Ferdinand Lingemann, Margarete Wolf, Silvia Kretschmer, Elsmarie Tewes, Margarita Richts, Brygida Konkel-Schepanski, Irmgard Honsel, Sr. Josefa, Ursula Nolte, Dr. Bernhard Meinke-Hölen,Mechthild Göllner, Bärbel Löhr, Anni Wolff, es fehlen Brigitte Stute u. Dr. Peter Meyer)

 

Aufgaben der Hospizhelfer/innen:

 

 

  • Besuche zu Hause, im Krankenhaus oder in Alten- und Pflegeeinrichtungen
  • Zusammenarbeit mit Ärzten und Pflegediensten, jedoch keine pflegerische Leistungen
  • Einbringen von Zeit, Zuwendung, Ausharren und vielses mehr
  • Begleitung in den letzten Lebenstagen und -stunden, sowie auch längerfristige Begleitungen
  • Bei Bedarf, Nachtwachen in der Sterbephase
  • Trauerbegleitung durch speziell ausgebildete Trauerbegleiter/innen, auch in Zusammenarbeit mit anderen Organisationen
  • Hilfestellung und Beratung bei Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht
  • Information und Beratung in Bezug auf die Leistungserbringer
  • Mithilfe bei der Öffentlichkeitsarbeit

 


Ausbildung der Hospizhelfer/innen:

Grundlage für die Ausbildung sind die "Empfehlungen für den Vorbereitungskurs von Hospizhelfern der Arbeitsgemeinschaft zu Förderung der Hospizbewegung beim BM für Arbeit und Soziales".           

Die Ausbildung zum/r Hospizhelfer/inn wird nach den Vorgaben des "Celler Modells zur Vorbereitung Ehrenamtlicher in der Sterbebegeitung" durchgeführt. Die Dauer der Ausbildung beträgt 70 Std. Theorie und 30 Std. Praxis.

Folgende Inhalte werden vermittelt:

  • Information über die Hospizarbeit
  • Ehrenamt//Was bedeutet "Ehrenamt"?
  • Auseinandersetzung mit dem eigenen Sterben//Wie gehe ich damit um?
  • Wahrnehmen//Den Sterbenden und seine Angehörigen und deren Bedürfnisse ganz bewusst wahrnehmen, dabei bleiben
  • Zuhören//Aktives Zuhören will gelernt sein
  • Verstehen//Was Sterbende sagen
  • Verbalisieren//Kommunikation mit Sterbenden und deren Angehörigen
  • Würde//Der Mensch behält auch im Sterben und als Toter seine Würde
  • Umgang mit Sterbenden//Symbole, Rituale
  • Umgang mit den Angehörigen
  • Schmerztherapie
  • Pflegerische Handreichungen
  • Esse und Trinken am Lebensende//Wieviel Ernährung und Flüssigkeit (Magensonde) sind am Lebensende nötig?
  • Kinder und Tod//Wie können Kinder in Trauerfälle in der Familie eingebunden werden?
  • Loslassen, Trennung, Abschied
  • Todeszeichen
  • Gefahren der Nächstenliebe
  • Eigene Kraftquellen//Wo kann ich "auftanken"? Wo kann ich Kraft schöpfen ?
  • Betreuungsverfügung, Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung